Wochenend-Workshop mit dem Phoenix e.V. in Luckenwalde
Rassismus ist verpönt und zugleich immer noch weit verbreitet - von scheinbar harmlosen Klischees bis zu Gewalttaten.
Wer etwas für eine Gesellschaft tun möchte, in der alle so sein können, wie sie sind, kann bei einem Training in Luckenwalde Anregungen und Gleichgesinnte finden.
In der Internationalen Wochen gegen Rassismus laden das Bündnis Demokratisches Teltow-Fläming e.V. und das EWERK Luckenwalde vom 20.–22. März 2026 zu einem Sensibilisierungstraining gegen Rassismus ein.
Das Wochenende bietet Raum für Reflexion, Austausch und konkrete Handlungsmöglichkeiten für einen bewussteren und solidarischeren Alltag.
Das Training
Das Training wird von Trainer:innen des Phoenix e.V. durchgeführt.
Der Phoenix e.V. wurde mit dem renommierten Aachener Friedenspreis ausgezeichnet und ist einer der ältesten und mitgliederstärksten Anti-Rassismus-Vereine in Deutschland.
In dieser Weiterbildung setzen wir uns in einer geschützten Atmosphäre mit Rassismus, Machtverhältnissen und Verantwortung auseinander. Ziel ist es, eigene Haltungen zu reflektieren, gesellschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen und Handlungssicherheit für den Alltag zu gewinnen.
Der Phoenix e.V. schreibt: "Gemeinsam werden erste Schritte und Möglichkeiten auf die Frage "Wie kann ich wirkungsvoll etwas gegen Rassismus unternehmen?" gesucht. Dabei arbeiten wir in dem Training mit verschiedenen Medien und Methoden, wie Einzel- und Gruppengespräch, Rollenspiel, Videos und anderen. Wir halten die Teilnehmer*innen dazu an, sich nach dem Konzept der Critical Whiteness, des kritischen Weißseins, mit ihrer Rolle im System des Rassismus auseinanderzusetzen. Hierbei geht es uns darum, die Teilnehmenden aufzubauen. Gesellschaftlich können wir auf Dauer nur etwas verändern, wenn viele Menschen anfangen, das kleine und das große Geflecht des Rassismus zu erkennen, und bereit sind, sich zu fragen: Wer bin ich als Weiße*r? Diesen Fragen der Forschung zum kritischen Weißsein gehen wir in unserem Trainingskonzept seit den 90er Jahren nach."
Mehr Informationen zum Training: Phoenix e.V.
Die Trainer*innen
Ute von Essen ist Pfarrerin im Ruhestand und arbeitet weiterhin als Religionspädagogin und Schulmediatorin an einer Grundschule. Als langjährige Trainerin bei Phoenix e.V. bringt sie umfassende Erfahrung aus der Bildungsarbeit mit. In Brandenburg verwurzelt, fließen in ihre Arbeit ostdeutsche Perspektiven sowie persönliche Erfahrungen aus vielen Jahren pädagogischer Praxis ein.
Dr. Mutlu Ergün-Hamaz forscht am Deutschen Institut für Menschenrechte zu Rassismus und Menschenrechtsbildung. Er ist Erziehungs- und Literaturwissenschaftler, Autor sowie langjähriger Trainer bei Phoenix e.V. Seine Arbeit verbindet Rassismuskritik, Diversität und Empowerment mit wissenschaftlicher Tiefe und praxisnaher Erfahrung.
Für wen ist das Training geeignet?
Das Angebot richtet sich an alle, die:
- sich kritisch mit Rassismus auseinandersetzen möchten
- Verantwortung im eigenen Alltag übernehmen wollen
- Interesse an Austausch, Lernen und persönlicher Weiterentwicklung haben
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Die Anmeldung erfolgt über dieses Formular.
Die Teilnahme kann nur durch vorherige Anmeldung gewährleistet werden.
Förderung und Kooperationspartner
Kooperationspartner:
E-WERK Luckenwalde ist ein regeneratives Kraftwerk, ein Zentrum für zeitgenössische Kunst und ein Forschungslabor für Kunststrom.
Projekt DisKursLab - Labor für demokratische Praxis in Brandenburg (Ev. Kirchenkreis Zossen-Fläming) der Evangelischen Akademie zu Berlin
Förderung durch:
Gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“
